Aus der Küche, Buchliebe, News, Rezepte
Schreibe einen Kommentar

Buchliebe – „Meine Küchenschätze“ und „selbst gemacht & mitgebracht“

Buchliebe – “Meine Küchenschätze” und “selbst gemacht & mitgebracht”

Ihr Lieben,

es gibt eine neue Kategorie bei mir. „Buchliebe“ – hier werde ich Euch regelmäßig ganz wunderbare Bücher aus den Bereichen Kochen & Backen, DIY & Handarbeiten, Wohnen & Leben und Design vorstellen. Es haben sich eine menge Bücher bei mir angesammelt, die allesamt vorgestellt werden wollen.

Den Anfang machen heute die beiden Bücher „Meine Küchenschätze“ und „selbst gemacht & mitgebracht“ aus dem Kosmos Verlag. Beide Bücher sind erst vor kurzem erschienen und in beiden habe ich wirklich tolle Rezepte gefunden.

In „Meine Küchenschätze“ findet man vor allem Rezepte für Köstlichkeiten, welche man auf Vorrat zubereiten kann. Von fruchtig und süß über herzhaft und würzig bis zu flüssig und fein findet man allerlei leckere Dinge. Marmeladen, Chutneys, Essig, Sirup und und und…

meine Küchenschätze
(Quelle: Kosmos Verlag, 144 Seiten, Integralband, 219 x 193 mm (LxB), 1. Auflage 2014, ISBN: 978-3-440-14116-8, Art.-Nr.: 14116)

Toll sieht zum Beispiel das rosa Veilchenblütengelee aus und gerade für meine heißgeliebten Sommersalate kann ich mir den Johannisbeer-Essig super vorstellen. Als erstes habe ich mich allerdings an das Rezept für Brombeersenf gemacht. Ich liebe Senf und ich liebe Beeren, da konnte ich nicht widerstehen. Mein Brombeersenf wurde aber ein Himbeersenf, da ich keine Brombeeren bekommen habe und zumindest Himbeeren im Tiefkühlfach des Supermarktes gefunden habe.

Himbeersenfklein

Und was soll ich sagen, er ist wirklich sehr, sehr lecker. Einen Teil davon habe ich gleich weiter zu einem Salatdressing verarbeitet und so die letzten beiden Abende Salat gegessen, weil es einfach so so gut war.

Salat1klein

Damit Ihr es schnell selbst probieren könnt, hier die Rezepte.

Himbeersenf
Ihr braucht dafür 400g (TK) Himbeeren, 30ml Weinessig, 80g Roh-Rohrzucker, 1/2 Charlotte, 2 gehäufte EL Senfkörner und Salz & Pfeffer

Taut die Himbeeren auf, püriert sie und gebt sie anschließend mit dem Weinessig und dem Roh-Rohrzucker in den Topf. Erwärmt das Ganze und lasst es 5 Minuten köcheln. Während dessen schneidet die 1/2 Charlotte in ganz feine Würfel und gebt diese dazu. Jetzt müssen die Senfkörner fein gemahlen werden. Das geht am besten mit dem Mörser, ich musste aber meinen Pürierstab benutzen. Dazu habe ich die Körner in ein hohes Gefäß gegeben, den Stab rein gehalten und mit einem Küchenhandtuch von oben alles abgedeckt. Ohne Tuch würden Euch die Körner um die Ohren fliegen. Habt Ihr aus den Körnern ein Senfmehl, gebt Ihr es in die Himbeeren-Soße und kocht alles nochmal kurz auf. Jetzt würzt Ihr noch mit Salz & Pfeffer und evt. Roh-Rohrzucker, gießt alles in ausgekochte Gläser oder Flaschen und lasst den Himbeersenf ein paar Tage ziehen.

Dressing aus Himbeersenf
Dazu braucht Ihr 1 EL Himbeersenf, 2 EL (Wein)Essig, 2EL Sonnenblumenöl und Salz & Pfeffer zum würzen.

Mischt alles miteinander und rührt die Masse bis sie homogen ist, dann nur noch würzen und fertig.

Mein Salat dazu bestand aus Eisbergsalat, Radieschen, Kohlrabi, rote Paprika, Schafskäse und fertig gekauften Chicken Sticks (die ich allerdings nie, nie wieder kaufen werden…ich weiß schon, warum ich sonst alles selber mache).

In dem zweiten Buch „selbst gemacht & mitgebracht“ geht es vor allem um Rezepte für Leckereien, welche sich toll verschenken lassen und passend zum Thema gibt es einige Verpackungs-Ideen.

selbst gemacht und mitgebracht
(Quelle: Kosmos Verlag, 144 Seiten, Integralband, 220 x 193 mm (LxB), 1. Auflage 2014, ISBN: 978-3-440-14045-1, Art.-Nr.: 14045)

Den Anfang in diesem Buch machen Tipps für das konservieren von Früchten, für Kuchen & Plätzchen und für das Verpacken & Transportieren und dann geht es auch schon los mit wunderbaren Rezepten.
Auch hier gibt es so einige Ideen für Marmeladen und Gelees, dazu kommen noch Rezepte zum herstellen von Kochzutaten und Co. die anschließend (vom Beschenkten) weiterverarbeitet werden, außerdem werden süße Sachen und Pikantes abgedeckt.

Auf mein „Nachmach-Liste“ sind sofort das scharfe Chili-Öl mit Knoblauch und das Bärlauchpesto gewandert. Außerdem muss ich unbedingt die Schoko-Törtchen mit Chili backen, schon bei dem Gedanken daran, läuft mir das Wasser im Mund zusammen. Und die Verpackungsidee dazu ist so simpel und macht trotzdem richtig was her. Einfach einen Papierstreifen in gewünschte Höhe und Breite zuschneiden, mit tollen Motiven bestempeln, um das Törtchen wickeln und mit Büroklammern befestigen. Und auch wenn ich die Schoko Törtchen unbedingt will, zuerst gebacken habe ich etwas anderes. Auf Wunsch des Liebsten buk ich das Rezept für Grissini zuerst nach. Die waren einfach der Knaller!! Ich habe sie zwei mal backen müssen und trotzdem konnte ich nicht mehr als ein Foto mit dem Handy machen, weil sie beide Male so schnell weg waren.

Grissini

Links seht Ihr sie im ungebackenen Zustand und rechts direkt nach aus dem Ofen holen. Sorry, dass es nicht bessere Fotos gibt. Dafür aber das Rezept – selber machen ist doch eh viel besser, als nur Bilder gucken. ;)

Grissini
Ihr braucht für ca. 50 Stück 150ml Milch, 1 Tütchen Trockenhefe, 1 gestrichenen Teelöffel Zucker, 500g Weizenmehl, 2 TL Salz, 50g getrocknete Tomaten und 4El von dem Öl, in welchem sie eingelegt sind, Pfeffer, Oregano nach Wunsch und etwas Mehl zum ausrollen.

Mischt das Mehl mit der Trockenhefe, dem Zucker und dem Salz und erwärmt die Milch lauwarm. Die lauwarme Milch und das Öl gebt Ihr in die Mehlmischung und verrührt zunächst alles grob mit dem Kochlöffel. Nun knetet Ihr den teig noch mit den Händen bis er geschmeidig ist und lasst in für 45 Minuten ruhen. In dieser Zeit hackt Ihr Eure getrockneten Tomaten ganz klein. Nach der Ruhezeit knetet Ihr die Tomaten und das Oregano in den Teig und würzt ihn mit dem Pfeffer. Rollt den Teig auf der bemehlten Arbeitsfläche auf ein ca. 40×40 cm aus, halbiert ihn mit einem scharfen Messer oder Teigrädchen und schneidet jede Hälfte quer in ca. 25 Streifen. Jeden Teigstreifen zwirbelt Ihr jetzt etwas ein und legt ihn aufs mit Backpapier ausgelegte Backblech. Sind alle Teigstreifen verzwirbelt, lasst Ihr sie nochmals 30 Minuten ruhen und backt sie anschließend für 15 – 20 Minuten bei 200° im Ofen. Abkühlen lassen und fertig.

Jetzt habt einen guten Appetit und genießt das tolle Wetter.

Liebste Grüße
♥♥♥ Christina

Mein Dank geht an den Kosmos Verlag und an BUCH CONTACT, für die zur Verfügung gestellten Bücher.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.